Geschichte Barry

1800 bis 1814

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Barry, der Nationalheld

Barry war einer der vielen Lawinenhunden auf dem Hospiz des Grossen St. Bernhard-Passes. Der Pass war eine der ersten Nord-Süd Verbindungen und so waren die Mönche, die das Hospiz bewirteten, vor allem im Winter sehr gefordert, Handelsleute und Reisende aus gefährlichen Situationen und aus Eis und Schnee zu retten. Oft setzten sie dabei ihr eigenes Leben aufs Spiel. Neben vielen anderen Geschichten ging Barry, der Rettungshund, als Legende aus dieser Zeit hervor. Alte Dokumente besagen, dass er bis zu 40 Menschen rettete. Barry ist und war der Stolz in der Geschichte der Lawinenhunde und seine Tapferkeit und sein ausgeprägtes Gespür für Gefahren ist bis heute den Menschen in Erinnerung geblieben.

1800 bis 1814

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Warum der Name „Barry’s“ für unser Restaurant?

Der Tourismus in Grindelwald begann schon sehr früh. Bereits Ende des 18. Jahrhunderts kamen die ersten Reisenden, um hier die imposanten und faszinierenden Gletscher zu bewundern. Eine aussergewöhnliche Geschichte stammt aus dem Jahr 1809, als König Friedrich Wilhelm von Preussen diese Gletscher besichtigen wollte. Eben hatten er und die Kaiser von Österreich und Russland ihren Einzug in Paris gehalten und der einst so allmächtige Napoleon war auf die Insel Elba verbannt worden. Aber statt eilends nach Berlin zurück zu kehren und die Regierungsgeschäfte zu übernehmen, begab sich der König auf eine Reise in die Schweiz.
Zu seiner Sicherheit wurden der König und sein Gefolge bei den Gletscherbesichtigungen von zwei Mönchen vom Grossen St. Bernhard mit dreien ihrer Hunde begleitet. Einer dieser Hunde war Barry. Am zweiten Tag zog schlechtes Wetter auf, doch der König beschloss trotzdem, seine Besichtigungen fortzuführen. Eine schicksalhafte Entscheidung: Dichter Nebel behinderte plötzlich die Sicht und so verlor die Gruppe jegliche Orientierung. Nur Barry’s feinem Spürsinn und seinem fast übernatürlichen Gespür für Gefahren in Schnee und Eis war es zu verdanken, dass die Mönche und der König wieder zurück ins Dorf fanden.
So kam Barry zu seinem ersten Einsatz in Grindelwald. Zur Erinnerung an Barry und seine Geschichte und als Dank für die vielen Rettungen in den Bergen haben wir unser Restaurant nach ihm benannt!

2012

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Gipsy, unsere Patenhündin

Heute noch werden Bernhardiner Hunde auf dem St. Bernhard gezüchtet und die Stiftung „Fondation Barry“ hat sich zum Ziel gesetzt, den Fortbestand der Berhardiner Rasse nach ethischen und wissenschaftlichen Erkenntnissen zu sichern.
Wir möchten gerne unseren Beitrag dazu leisten und unterstützen diese Stiftung mit einer Patenschaft von „Gipsy“ und einem ganz besonderen Getränke-Angebot auf unserer Karte: Dem „Barry-Bier“. Von jeder genossenen Flasche dieses Bieres geht CHF 1 an die Stiftung.
Gipsy – unsere Patenhündin – ist am 04.10.2012 geboren und eine Langhaar Hündin. Am 15.12.2015 hat sie 5 reizende Welpen zur Welt gebracht. Sollten Sie bei einer Ihrer nächsten Reisen über den Grossen St. Bernhard fahren, schauen Sie doch kurz bei ihr vorbei!